PRESSEBERICHT | WALTER FRIES NEUJAHRSEMPFANG 2015 „GLOBALES BEWUSSTSEIN“

Veranstaltungen 20. Januar 2015

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Am Freitag, den 16. Januar 2015 lud die WALTER FRIES Firmengruppe zum traditionellen Neujahrsempfang in die Stadthalle ein und knapp 300 Gäste folgten der Einladung.

In seiner Begrüßungsrede resümierte Walter Fries ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr – Resultat eines verantwortungsvoll geführten Unternehmens. Doch wichtiger, so Herr Fries, sei die Weiterentwicklung des Teams, die Verbindungen zum Netzwerk und die Entwicklung der Leistungen. „Schließlich suchen wir den Erfolg unserer Kunden, denn nur wenn unsere Kunden erfolgreich sind, sind wir es auch.“

Die Themen „KaRaBonita“ (Rating weicher Faktoren) sowie „Vermögensaufstellung mit professioneller Bewertung der Firmenbeteiligungen“, seien auf der Agenda für das nun anlaufende Jahr.

Dann ging Herr Fries auf das Thema der Veranstaltung ein: „Globales Bewusstsein“. Auf die momentan stattfindenden Ereignisse und Konflikt der Welt mit Gegengewalt zu reagieren sei nicht die richtige Lösung. Es müsse uns bewusst werden, dass wir als Bewohner dieser Erde alle miteinander verbunden sind.

„Wir sind jetzt alle aufgefordert, andere mitzunehmen. Ob im direkten Kontakt oder auf Distanz, wir nehmen immer Menschen mit, im positiven wie im negativen Sinne. […] Es werden Bekenntnisse zum gemeinsamen Miteinander benötigt, um die Chance zu nutzen das Leben aller Menschen lebenswerter zu machen. Gerade den Menschen, die als einzigen Ausweg den Krieg sehen, müssen wir mit viel Geduld begegnen, denn für diese ist töten oder Krieg das Richtige.

Aber die meisten Menschen wollen keinen Krieg. Sie wollen, dass ihre Kinder in Frieden aufwachsen, sich weiterbilden können und ein schöneres Leben erreichen, als sie es selbst haben oder hatten. Natürlich würden diese Menschen das am liebsten in ihrem eigenen Land erleben. Dort wo ihre Wurzeln sind.

Solange es jedoch nicht möglich ist, weil Terror und Gewalt das eigene Land erschüttern, müssen wir diese Menschen aufnehmen und schützen. Deutschland und Europa haben hier eine große Verantwortung und auch die Möglichkeiten und Fähigkeiten zu helfen.

Wenn Deutschland und Europa in der Pflicht sind, haben sie die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Aufgabe besteht darin, die Prägungen fremder Kulturen und unsere Wertekultur zu vereinen. Dies erfordert in hohem Maße Bewusstsein.“

Die WALTER FRIES Firmengruppe hat sich entschieden, ganz konkret die Stadt Aschaffenburg bei der Eingliederung von Flüchtlingen zu unterstützen.

Hierzu wurde ein Spendenkonto eingerichtet, auf welches gerne mitgespendet werden kann. Die gesammelten Spenden fließen zu 100 % in das Flüchtlingsprojekt der Stadt Aschaffenburg.

Frau Euler, 2. Bürgermeisterin der Stadt Aschaffenburg, die die Betreuung und Unterbringung der Flüchtlinge koordiniert, berichtete im Anschluss an die Rede von Herrn Fries über die aktuelle Situation. Jede Woche – so Frau Euler – kämen neue Flüchtlinge in die Stadt. Teilweise mit traumatischen Erlebnissen, oder Kinder und Jugendliche ohne Begleitung. Es seien Bürger aus der Mittelschicht Syriens oder Afghanistans. Sie lobte die Hilfsbereitschaft der Aschaffenburger sich zu engagieren. Dennoch seien beispielsweise gerade die zur Integration dringend benötigten Sprachkurse hoffnungslos überfüllt und es müssen neue Möglichkeiten geschaffen werden. Hierzu sei die Stadt auf Spendengelder dringend angewiesen.

 

Prof. Dr. Webersinke – Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven

2014 war ein Krisenjahr in der Welt: Ukraine, Syrien, Irak,…Dank der Lokomotive Deutschland hatte das Euroland im letzten Jahr eine Wachstumsrate von noch 0,8 %, für 2015 werden 1,3 % erwartet. Probleme machen weiterhin die teilweise hohe Arbeitslosigkeit in Europa sowie die hohe Verschuldung insbesondere bei den Ländern im Mittelmeerraum. Eine Erhöhung des Leitzinses hätte schwerwiegende Folgen für Jene. Der stark gesunkene Ölpreis infolge einer massiven Angebotsausweitung (Saudi-Arabien), in Verbindung mit neuen Energiequellen (Fracking) wirkt sich wie ein großes Konjunkturprogramm positiv auf die Industrienationen aus. Andere Erdöl-Förderländer bekommen hierdurch enorme  Probleme, wie z.B. Venezuela. Auch das Thema Fracking wird perspektivisch ab einer bestimmten Marke nicht mehr rentabel ist.

Die Inflation im Euroland ist zurzeit bei 0 bzw. leicht im Minus. Dies birgt Gefahr für Deflation, in Folge dessen es zu höherer Vorsicht und damit zu einer Konsumverzögerung kommen kann.

Die stille Enteignung setzt sich seit 2010 fort. Die Zinsentwicklung wird noch weiter nach unten gehen. Negative Zinsen auf Spareinlagen werden zunehmen. Begriffe wie „Guthabengebühr“ oder „Geldaufbewahrungsgebühr“ stehen im Raum. Insbesondere für die Lebensversicherer werden sich die Probleme mangels Renditen weiter verschärfen. Da stellt sich die Frage: Macht Sparen noch Sinn? Die Aussage von Prof. Dr. Webersinke ist klar: „Man muss weiter sparen!“ Der Grund ist allen voran die Altersvorsorge.

Bei den Aktienmärkten konnte der DAX in 2014 um 2,7 % zulegen, bei gleichzeitigem Steigen der Unternehmensgewinne. Aktien seien gut bezahlt, aber nicht teuer.

Gold war 2014 eine Enttäuschung, die Gefahr der Deflation drückt den Preis weiter.

Der US-Dollar profitiert insbesondere von den US-Zinserwartungen. Hier ist viel Geduld gefragt, der Trend ist noch nicht zu Ende.

Branchengewinner waren 2014 Reisen+Freizeit, Gesundheit sowie Versorger; Verlierer dagegen Öl+Gas, Handel sowie Banken.

Holger Fries – Blick hinter die Kulissen

Nach einer Kaffeepause fasste Holger Fries anschaulich die Aktivitäten der einzelnen Firmen zusammen. „In unserer Jahreszielplanung vor 2 Wochen haben wir uns einmal bewusst die Veränderungen und Ergebnisse aus 2014 vor Augen geführt. Wenn ich unsere kleine Unternehmensgruppe heute sehe, kann ich sagen, dass wir gerade in der Beziehung zu unseren Kunden und Netzwerkpartnern noch weiter gewachsen sind. Es sind Verbindungen gewachsen, die geprägt sind von Fairness und Vertrauen, vergleichbar mit Freundschaften.  Für uns ist es eine Ehre, dieser Vertrauenspartner für Sie sein zu dürfen.“

Wie auch im vorangegangenen Jahr präsentierte ein Kunde der Unternehmensberatung, Herr Bickert von der Firma AUBI/INDIGO die Entwicklung und das Profil seines Unternehmens.

Im Anschluss daran stellte Holger Fries die neuen Mitarbeiter Stefan Schaupp und David Schmidt vor, die die Firmen Unternehmensberatung bzw. Immobilien zukünftig unterstützen.

Nach den Vorträgen luden Familie Fries und ihr Team die Gäste zu einem Umtrunk und Buffet ein. Denn das neue Jahr will gebührend begrüßt werden.

 

 


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