WALTER FRIES AUS SICHT EINES PRAKTIKANTEN | SIMON KEYO 2020

Corporate Finance 28. Oktober 2020

Lesezeit: 3 Minuten

Zweimal im Jahr begrüßen wir junge und aufstrebende Talente in unserem Büro. Diese absolvieren im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum in den Bereichen Corporate Finance (Unternehmensverkäufe und -zukäufe) und/oder Consulting (Corporate Performance Management, Finance, Coaching).

Zu sehen, wie Studenten sich bei uns entwickeln, fachlich und persönlich, motiviert uns sehr. Für beide Seiten ist es eine WIN-WIN-Situation, denn nicht zuletzt haben wir dadurch einen großen Teil unserer Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt und diese dann in ein Angestelltenverhältnis übernommen.

Wer mehr über ein Praktikum bei der M&A Boutique in Aschaffenburg erfahren möchte, kann uns auf Instagram folgen. Weitere Informationen auf unserer Karriereseite.

Was die Studenten bei uns erwarten können, erzählt dieses Mal Simon Keyo in unserem Interview.

Wie bist du auf WALTER FRIES gekommen?

Nachdem ich ein Praktikum in einer Großkanzlei absolviert habe, wollte ich unbedingt den Vergleich zu einem mittelständischen Unternehmen ziehen. Für mich stand fest, dass ich ein Praktikum in meiner Heimatstadt Aschaffenburg machen möchte. In einer Hausarbeit beschäftigte ich mich bereits mit dem Thema „Due Diligence Prüfungen“, weshalb ich es für eine gute Idee hielt, nach Unternehmen zu suchen, die sich auf die klassische Unternehmensberatung bei M&A-Transaktionen spezialisiert haben. Schnell stößt man dabei auf die WALTER FRIES Gruppe, welche als renommiertes Beratungshaus im Rhein-Main-Gebiet hohes Ansehen genießt. Nach einem sehr netten und aufschlussreichen Gespräch mit Walter Fries, entschloss ich mich dazu, mich auf die Praktikantenstelle im Bereich „Corporate Finance“ zu bewerben.

Wo lagen die Schwerpunkte in deinem Praktikum und welche Aufgaben hast du übernommen?

Als ich zu Beginn des Jahres zum Team dazustieß, befand man sich in einigen Projekten in der Anfangsphase. So war es mir möglich, den gesamten Prozess einer Unternehmenstransaktion mitzuerleben. Von der Aufbereitungs- und Analysephase des Zielunternehmens, über die Investorenansprache hinweg bis zur Due Diligence Prüfung mit anschließenden Verhandlungen durfte ich die Berater bei den Projekten tatkräftig unterstützen. Zu meinen Aufgaben gehörten hierbei u.a. die Erstellung von Unternehmenspräsentationen mit wichtigen Branchenkennzahlen, Unternehmensbewertungen und Peer Groups, die Anfertigung von Informationsmemoranden und Teasern, die Durchführung von umfassenden Marktanalysen, um potenzielle Investoren zu identifizieren und die Bereitstellung von Informationen im Rahmen der Due Diligence.

Im Laufe des Praktikums hatte ich ebenso die Gelegenheit – insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise – Aufgaben aus dem „Consulting“-Bereich zu übernehmen. Neben zahlreichen Finanzkennzahlenanalysen und Bearbeitungen von Controlling Reports, bekam ich die Möglichkeit, für zwei Mandanten, die aufgrund des Virus‘ in Liquiditätsschwierigkeiten gerieten, Soforthilfeanträge bei der hessischen Landesregierung zu stellen. Vor allem der Kundenkontakt ist hier hervorzuheben, weil es großen Spaß gemacht hat, mit den Menschen zusammenzuarbeiten, die hinter den Zahlen und Firmenlogos stecken, um eine gemeinsame Lösung für das Problem zu finden.

Wie war das Arbeitsklima?

Das Arbeitsklima war immer sehr angenehm. Bereits zu Beginn des Praktikums wurde ich sehr herzlich in das Team aufgenommen. Die regelmäßigen gemeinsamen Mittagessen waren immer sehr aufgeschlossen und lustig, sodass man sich besser kennenlernen konnte. Dies erleichterte die Integration in das Team erheblich und man fühlte sich sofort wie ein vollwertiges Mitglied, das seine Ideen und Vorschläge einbringen kann. Bei Problemen oder wichtigen Angelegenheiten konnte man immer auf jeden zugehen und um Rat fragen. Das kollegiale Umfeld ermöglichte es mir, mich voll zu entfalten und selbstbewusster im Team zu agieren. Selbst bei schwierigen Aufgaben fühlte man sich nie unter Druck gesetzt, weil man sich auf seine Teamkollegen verlassen konnte!

Gab es einen Moment oder Situation in dem Praktikum, die du nie vergessen wirst?

Besonders gut gefallen haben mir die Vorträge bei dem Neujahresempfang. Auf der einen Seite fand ich die spektakulären Bilder und Erzählungen von Walter Fries und Mario Rüdel über ihr China-Abenteuer sehr interessant und sehenswert. Auf der anderen Seite gefiel mir der Fachvortrag von Prof. Dr. Webersinke über die Konjunkturperspektiven und die Kapitalmarktentwicklung. Selbstverständlich werde ich auch die kleinen Momente, die ich gemeinsam mit dem Team erlebt habe, nicht vergessen!

Was nimmst du aus der Zeit bei WALTER FRIES für deine zukünftige Laufbahn mit? Was ist dein Fazit?

Für mich persönlich war es interessant zu sehen, welche Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zwischen Theorie und Praxis bestehen. Einerseits konnte ich das (in der Theorie) Gelernte auf die facettenreichen Aufgaben gut anwenden, andererseits gab es viele Dinge, die man sich erst durch die praktische Erfahrung aneignen konnte. So war es mir möglich, sowohl meine fachlichen als auch meine persönlichen Stärken weiterzuentwickeln und dadurch nicht nur Kollegen, sondern gute Freunde zu gewinnen mit denen ich nahezu ein halbes Jahr verbracht habe.

Ich würde jedem, der sich für die Unternehmensberatung oder für M&A interessiert, ein Praktikum bei der WALTER FRIES Gruppe ans Herz legen.

Ich bedanke mich bei dem gesamten Team der WALTER FRIES Gruppe für die großartige Erfahrung, die ich machen durfte und für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde und wünsche allen nur das Beste für die Zukunft!

Vielen Dank Simon für deine Unterstützung und Ideen.

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Wer Interesse an einem spannenden Praktikum bei der WALTER FRIES Gruppe hat, kann gerne unsere Stellenangebote hier aufrufen.


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