MAKE IT SMART: MIT CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT NEUE FREIRÄUME SCHAFFEN #2/3

Beratung 18. Juni 2019

Lesezeit: 3 Minuten

Was-wäre-wenn-Szenarien

TEIL 2: FUNDIERTE ENTSCHEIDUNGEN DURCH „WAS-WÄRE-WENN“-SZENARIEN

Im ersten Teil wurden die Vorteile und der Nutzen von Corporate Performance Management erläutert und im Speziellen auf das Thema „Liquidität gewinnen“ eingegangen. Wie fundierte Entscheidungen durch „Was-wäre-wenn“-Szenarien getroffen werden können, wird in diesem Artikel beleuchtet:

Jeder Finanzplanung gehen strategische Überlegungen voraus, bei denen das Management versucht zukünftige interne und externe Einflussfaktoren zu antizipieren. Dies ist der Ausgangspunkt für die Erstellung verschiedener Szenarien, die der Geschäftsleitung für zukünftige Entwicklungen als Entscheidungsmatrix dient. Neben typischen Einflüssen, wie z.B. einem Umsatzeinbruch oder einer Umsatzausweitung, welche i.d.R. via „klassischen“ Worst- und Best-Case-Szenarien simuliert werden, können wir auch komplexe strategische Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen auf Ihr Geschäftsmodell abbilden. Exemplarisch wird dies anhand einer strategischen Make-or-Buy-Entscheidung skizziert:

Ein Unternehmen verfügt über zwei Geschäftsbereiche. Einer der Bereiche ist seit mehreren Jahren defizitär und wird durch den profitablen Bereich quersubventioniert. Das Management möchte nun die weitere strategische Ausrichtung prüfen. Um eine belastbare Entscheidung zu treffen, ob der defizitäre Bereich eingestellt wird, ist es erforderlich, die Geschäftsbereiche als Profit Center anzulegen und getrennt voneinander zu analysieren. Dies kann in LucaNet über Kostenstellen abgebildet werden. Dabei übernehmen wir entweder eine bereits bestehende Kostenstellenstruktur oder bauen eine neue Struktur mit Ihnen auf.

Die Erlöse und Kosten der beiden Geschäftsbereiche können anschließend auf Kontenebene geplant und in eine Plan-GuV übergeleitet werden. Hierbei modellieren wir in der GuV-Planung zum einen die kurzfristigen Auswirkungen der Strategiealternativen auf die Umsätze sowie auf die variablen Kosten, wie z.B. Wareneinsatz. Zum anderen sind die mittelfristigen Auswirkungen auf die Fixkosten, insbesondere auf Personal-, Leasing- oder Mietaufwand, zu kalkulieren. Ferner werden die Auswirkungen der Szenarien in der Bilanzplanung berücksichtigt. So kann sich z.B. der Lagerbestand mit direkter Auswirkung auf die Liquidität maßgeblich verändern. Das ausgliedern eines Geschäftsbereichs wirkt sich ebenso auf die Investitionsplanung aus, verbunden mit dem Wegfall zukünftiger Investitionen in den defizitären Geschäftsbereich.

— Grafik „Was-wäre-wenn-Szenarien“ aufrufen —


 

Wie können wir –  WALTER FRIES Consulting – mit ihrer BI Software LucaNet die Unternehmer unterstützen?

Die Darstellung der verschiedenen Plan-Szenarien erfolgt in LucaNet über sog. Datenebenen, welche die Gegenüberstellung der beiden Varianten im Rahmen einer integrierten Planung ermöglicht. Durch unsere Beratungserfahrung können wir Ihnen somit eine solide Entscheidungsgrundlage bieten und aufzeigen, welche Optionen für die zukünftige Ausrichtung empfehlenswert sind.

WALTER FRIES Consulting berücksichtigt Ihre persönlichen Bedürfnisse

Wir bieten Ihnen völlige Flexibilität in der Darstellung Ihrer Daten, so dass wir gemeinsam sowohl im Rahmen der Finanzanalyse als auch der integrierten Finanzplanung auf Ihre individuellen Schwerpunkte und Bedürfnisse eingehen können.

Der Datenart und -herkunft sind dabei keine Grenzen gesetzt. Neben der reinen Finanzbuchhaltung basierend auf Jahresabschlüssen, Summen- und Saldenlisten und Betriebswirtschaftlichen Auswertungen, beziehen wir zahlreiche weitere Informationen mit ein. Sollten Sie detaillierte Daten pflegen und auf Kostenstellenebene analysieren oder planen, dann integrieren wir auch gerne Ihre Kostenrechnung in unser System. Darüber hinaus bauen wir mit Ihnen individuelle Profit Center sowie flexible Deckungsbeitragsrechnungen (z.B. auf Kunden-, Länder- oder Produktebene) auf.

Unabhängig der gewünschten Daten- und Detailtiefe, generieren wir im Anschluss einen transparenten Report. Der Berichtsaufbau kann dabei individuell und flexibel gestaltet werden, alle importierten Daten auf jeder Ebene beinhalten oder nur mit den strategisch relevanten Informationen bestückt werden. In diesem Zusammenhang übernehmen wir für Sie gerne auch die Kommunikation mit Kapitalgebern sowie Gesellschaftern.

Wenn Sie mehr über Corporate Performance Management erfahren oder sich zu dem Thema austauschen möchte, dann stehen Ihnen unsere Berater Armin Ambrosi (a.ambrosi@walterfries.de) und David Schmidt (d.schmidt@walterfries.de) gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

 

Teil 1: Liqudität gewinnen

Teil 3: Konsolidierung

 

 


zum Blog Vorheriger Artikel
MAKE IT SMART: MIT CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT NEUE FREIRÄUME SCHAFFEN #1/3
Nächster Artikel
MAKE IT SMART: MIT CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT NEUE FREIRÄUME SCHAFFEN #3/3

Kommentare sind geschlossen.