MAKE IT SMART: MIT CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT NEUE FREIRÄUME SCHAFFEN #1/3

Beratung 13. Juni 2019

Lesezeit: 4 Minuten

Corporate Performance Management

TEIL 1: LIQUIDITÄT GEWINNEN

Gerade in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) ist der Geschäftsführer häufig selbst für eine Vielzahl von Aufgaben verantwortlich. Dadurch sind einerseits die Ressourcen für wichtige (Digitalisierungs-) Projekte begrenzt, andererseits werden wichtige strategische Themen vernachlässigt. Gerade das Daten- und Informationsmanagement kann herausfordernd sein. „Big Data“ kann jeder, die Lösung jedoch, um mehr Zeit für die strategische Ausrichtung und die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells zu haben, liegt in der Nutzung von „Smart Data“. Hierunter versteht man die clevere Verarbeitung von Finanzdaten sowie die anschließende Verdichtung der Datenbasis auf entscheidungsrelevante Kennzahlen.

Ein strukturiertes Corporate Performance Management (CPM) bietet die Möglichkeit, Entscheidungen auf einer vereinfachten und transparenten Datenbasis schnell und fundiert treffen zu können. Geschäftsführer gewinnen dadurch einen wichtigen Zeit- und Wettbewerbsvorteil, da sie sich auf ihr originäres Business konzentrieren und die neuen Freiräume nutzen können.

 

CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT IN DER PRAXIS

Eine integrierte Finanzplanung ist nicht nur intern für die Geschäftsleitung wichtig, sondern wird oftmals auch durch Kapitalgeber gefordert. Im Rahmen der Planungserstellung sind häufig komplexe Sachverhalte abzubilden, die regelmäßig über die Möglichkeiten einer rein Excel-basierten Planung hinausgehen und weiterführende Beratungsexpertise erfordern. KMU sind daher häufig mit Herausforderungen konfrontiert. In diesem Zusammenhang stellen wir folgende ausgewählte Themenkomplexe exemplarisch dar und zeigen Ihnen auf, welche Lösung die WALTER FRIES Consulting mit Ihrer Business Intelligence (BI) Software LucaNet bieten kann.

Liquidität gewinnen

Im Rahmen der Finanzierungsstrukturierung können über die klassische Bankfinanzierung (Darlehen, Kontokorrent) hinaus weitere spezielle Finanzierungsformen in der Planung berücksichtigt werden. So kann es bspw. in der Praxis aufgrund eines Liquiditätsengpasses erforderlich sein, dass durch den Einsatz von Factoring das in den Forderungen gebundene Kapital sofort als Liquidität freigesetzt werden soll. Hierdurch kann die Inanspruchnahme von Fremdkapital reduziert und der Handlungsspielraum zunächst gesichert werden. Dies kann wie folgt dargestellt werden:

Für die Ermittlung des factorablen Umsatzes sind die Kunden nach Ankauf und Nicht-Ankauf zu klassifizieren, da nur die Umsätze der ankaufsfähigen Kunden in das Factoring einfließen. Dies ist die Bemessungsgrundlage für die Ankaufsquote, welche typischerweise bei bis zu 90 % liegt. Das bedeutet, dass 90 % der Forderungen aus LuL sofort als Liquidität zufließen. Die übrigen 10 % werden auf einem Verrechnungskonto als Einbehalt gesperrt und ausgezahlt, sobald der tatsächliche Zahlungseingang des Kunden erfolgt ist. Die vom Factoring ausgenommenen Kunden werden wie gehabt vom Unternehmen direkt mit dem üblichen Zahlungsziel fakturiert. Darüber hinaus sind die Zinsen auf das Verrechnungskonto sowie die Factoringgebühren auf den factorablen Umsatz zu kalkulieren.

— Grafik „Liquidität gewinnen“ aufrufen —

 


 

Wie können wir – WALTER FRIES Consulting – mit unserer BI Software LucaNet die Unternehmer unterstützen?

Durch unser Know-how können wir solch komplexe Sachverhalte in der BI Software LucaNet strukturieren und den Forderungsankauf sowie die hieraus resultierende Liquiditätsentwicklung getrennt nach Verrechnungskonto und Forderungen auf Monatsebene simulieren.

Aufbereitung der Daten mit der BI Software Lucanet

In der Praxis erfolgt die Aufbereitung und Auswertung von Finanzdaten häufig nur oberflächlich und ist durch manuelle Eingriffe zeitaufwendig und fehleranfällig. Zudem führen unübersichtliche Excel-Tabellen zu einem hohen Abstimmungsaufwand sowie einer Intransparenz, so dass Key Performance Indicators (KPIs) nicht unmittelbar interpretiert werden können.

Um Finanzdaten zu analysieren und eine rechtssichere und integrierte Finanzplanung zu ermöglichen, setzt die WALTER FRIES Consulting auf LucaNet – einer der führenden Softwareanbieter für Financial Performance Management. Dies ist sozusagen der „Motor“ für die WALTER FRIES Business Intelligence Lösungen und Basis für unser Controlling. Die zertifizierte und branchenunabhängige Software ist so konzipiert, dass Sie den verschiedenen nationalen und internationalen Vorgaben in den Bereichen Konsolidierung, Planung, Reporting und Analyse schnell und zuverlässig gerecht wird.

LucaNet ermöglicht es, jegliche Vorsysteme anzubinden, auf Kostenstellen- und Belegebene zu analysieren und zu planen sowie Management- und Legalkonsolidierungen durchzuführen. Hierbei kann unabhängig von Unternehmensgröße, Lebenszyklus und Rechtsform agieren. Das Reporting bietet dabei vielfältige Auswertungsmöglichkeiten. Neben den gängigen Standard-Auswertungen aus LucaNet (GuV, Bilanz, Cash-Flow, etc.) können auch individualisierte Berichte mittels Office-Anbindung erzeugt werden. Darüber hinaus ist die Übergabe der Daten in ein Business Intelligence-Tool (wie z.B. Microsoft PowerBI) gewährleistet, so dass die spezifischen KPIs (Kennzahlen) jederzeit in einem Management Dashboard abgerufen werden können.

Das Handwerkszeug der WALTER FRIES Consulting – wie wir Ihre Daten verarbeiten

Im Rahmen der Datenverarbeitung und -analyse beginnen wir standardmäßig mit dem Import der von Ihnen zur Verfügung gestellten Daten – eine wichtige Basis, dennoch nur Mittel zum Zweck. Durch unsere Software, Kompetenz und Erfahrung können wir eine konsistente Datenübernahme gewährleisten – für uns ein Selbstverständnis. Hierbei entlasten wir Sie im Tagesgeschäft, da ein Großteil der Informationen und Daten über Ihre Buchhaltung oder Ihren Steuerberater bezogen werden kann.

Nach dem Import bereiten wir Ihre Daten auf, identifizieren die relevanten Informationen – trennen somit Smart Data von Big Data – und analysieren auf Wunsch bis auf Belegebene. Die Daten werden im Rahmen der WALTER FRIES Business Intelligence strukturiert und auf Plausibilität und Konsistenz geprüft. Die gewonnene Komplexitätsreduktion lässt Freiraum für die weiteren strategischen Überlegungen gemeinsam mit Ihnen.

Wenn Sie mehr über Corporate Performance Management erfahren oder sich zu dem Thema austauschen möchte, dann stehen Ihnen unsere Berater Armin Ambrosi (a.ambrosi@walterfries.de) und David Schmidt (d.schmidt@walterfries.de) gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

 

Teil 2: Fundierte Entscheidungen durch „Was-wäre-wenn“-Szenarien.

Teil 3: Konsolidierung

 

 


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