MAKE IT SMART: MIT CORPORATE PERFORMANCE MANAGEMENT NEUE FREIRÄUME SCHAFFEN #3/3

Beratung 27. Juni 2019

Lesezeit: 3 Minuten

corporate performance management Konsolidierung

3. TEIL: TRANSPARENZ DURCH KONSOLIDIERUNG

Im ersten Teil wurden die Vorteile und der Nutzen von Corporate Performance Management erläutert und im Speziellen auf das Thema „Liquidität gewinnen“ eingegangen. Im zweiten Teil wurde das Thema „Fundierte Entscheidungen durch „Was-wäre-wenn“-Szenarien“ beleuchtet. Wie Transparenz durch Konsolidierung gewonnen werden kann, wird in diesem Artikel veranschaulicht:

Firmengruppen kennen die Problematik mehrere Gesellschaften miteinander in Verbindung zu setzen und interne Verrechnungen in GuV und Bilanz korrekt abzubilden. Dies betrifft insbesondere die operative Leistungserbringung zwischen den einzelnen Gesellschaften, aber auch Miet- und Leasingverpflichtungen sowie interne Darlehen in Zusammenhang mit Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen. Die Relevanz einer Konsolidierung wird am folgenden Beispiel verdeutlicht:

Eine Firmengruppe besteht aus den drei Gesellschaften (A, B, C) sowie einer Holding (H). H ist jeweils zu 100 % an den Gesellschaften beteiligt. B und C sind die operativen Betriebsgesellschaften, A ist die Besitzgesellschaft, welche u.a. Maschinen und Anlagen an B und C vermietet. C ist hierbei ausschließlich als Zulieferer für B tätig. B refinanziert sich dabei nicht über externe Kapitalgeber, sondern ist mittels eines Cash-Pool-Vertrags über ein Verrechnungskonto mit H finanziert. Ferner besteht ein internes Eigenkapitaldarlehen von H an A.

Im Rahmen der Finanzanalyse und -planung mit LucaNet erfolgt eine Bereinigung der aufgeführten Sachverhalte, um ein umfassendes und transparentes Bild über die gesamte Firmengruppe zu erhalten. Die internen Mietzahlungen zwischen A und den operativen Gesellschaften (B, C) werden in der GuV eliminiert. Dabei reduzieren sich die entsprechenden Mieteinnahmen sowie -aufwendungen. Da C ausschließlich an Schwestergesellschaft (B) liefert, werden zudem die operativen Erlöse sowie der Wareneinsatz bereinigt. Hierbei werden auch die zugehörigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus LuL konsolidiert. Die Verrechnungskonten von B und H (Cash-Pool) werden ebenfalls gegeneinander aufgerechnet. In einem solchen Fall wird die Liquiditätsentwicklung von C, anstatt über ein eigenes Plan-Bankkonto, direkt über das Verrechnungskonto mit H abgebildet. So ist gewährleistet, dass der Liquiditätsbedarf immer korrekt, aufeinander abgestimmt, simuliert wird. Ähnlich verhält es sich bei dem internen Eigenkapitaldarlehen von H, da deren Darlehensforderung mit der Verbindlichkeit von A verrechnet wird. Um das tatsächliche Eigenkapital der Gruppen darzustellen, sind darüber hinaus die Beteiligungen von H an den Tochtergesellschaften (A, B, C) gegen deren Stammkapital herauszurechnen.

— Grafik Konsolidierung aufrufen —


 

Wie können wir –  WALTER FRIES Consulting – mit ihrer BI Software LucaNet die Unternehmer unterstützen?

Durch unsere individuellen Berichtsmöglichkeiten können wir eine Gesamt- sowie Einzelübersicht über die Gesellschaften ermöglichen und die auf Gruppenebene ausschlaggebenden KPIs bereitstellen. Dies kann im Rahmen einer Legalkonsolidierung oder einer vereinfachten Managementkonsolidierung erfolgen. Durch die hohe Transparenz kann jede Konsolidierungsbuchung unmittelbar nachvollzogen werden.

Bewegen Sie sich in einem Umfeld mit mehreren Unternehmen oder führen einen Konzern, dann schaffen wir gerne Durchblick auf Unternehmensgruppenebene und konsolidieren Ihre Unternehmen aus Managementsicht mit individuellen Vorgaben oder führen eine Legalkonsolidierung durch.

Gerne sind wir, WALTER FRIES Consulting, Ihr Business Partner, um Sie in den Bereichen CPM, Finance und Strategy zu begleiten, zu beraten und zu befähigen. Wir schaffen Transparenz und Struktur. Dies dient Ihrer Entlastung, so dass Sie die Freiheit haben sich auf das Wesentliche, Ihr Geschäftsmodell, konzentrieren zu können. Wir setzen mit Ihnen gerne Einzelprojekte durch, bieten aber auch Möglichkeiten der Dauerbetreuung an. Gehen Sie mit uns voraus.

Melden Sie sich bei unseren Beratern Armin Ambrosi (a.ambrosi@walterfries.de) und David Schmidt (d.schmidt@walterfries.de). Sie stehen Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

 

Teil 1: Liqudität gewinnen

Teil 2: Fundierte Entscheidungen durch „Was-wäre-wenn“-Szenarien.

 

Alle Artikel von der Serie können Sie hier als PDF downloaden.

 

Wie Sie die aufbereiteten Daten und durchgeführten Analysen und Planwerte modern darstellen, welche Möglichkeiten es gibt, Management Dashboards anzufertigen und wie Sie Daten in Echtzeit miteinander verknüpfen, zeigen wir Ihnen im nächsten Artikel im Herbst 2019 am Beispiel von PowerBI.

 

 


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