M&A NEWS MASCHINENBAU / ANLAGENBAU OKTOBER 2018

Corporate Finance 30. Oktober 2018

Maschinenbau Rhein-Main Region

Maschinenbau Rhein-Main Region – Zukunft sichern. In der heutigen Zeit erleben wir wirtschaftlich, sowie politisch eine Zeit geprägt von Widersprüchen. Aktuelle Nachrichten sprechen Tag für Tag von Missachtung multilateral geschlossenen Handelsverträgen und der Ausweitung protektionistischer Maßnahmen durch wichtige Handelspartner der Deutschen.

Zum Trotze dessen arbeiten die deutschen Maschinenbauunternehmen an ihren Kapazitätsgrenzen. Im Vergleich zum guten Vorjahreszeitraum konnten sechs Prozent mehr Bestellungen aus dem Ausland verzeichnet werden, teilte der Branchenverband VDMA mit. Mit ihren rund 1,3 Millionen Beschäftigten konnten die Maschinenbauer eine Umsatzsteigerung von vier Prozent erreichen.

Mit Blick in die Zukunft fragt sich der mittelständige Maschinenbau nicht zu unrecht: Wie lange passt das noch zusammen?

In Sachen Zukunft treibt es den Mittelständler jedoch nicht nur in Sachen wirtschaftlicher Perspektiven umher. Auch die unumgängliche Frage der Nachfolgeregelung ist brand-aktuell.
Bis 2022 sind 151.800 mittelständige Unternehmen auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolge. Davon befinden sich 11.500 in Hessen. Während man in Sachen Professionalität und Strategie den Großkonzernen in Nichts nachsteht, ist man bezüglich der Nachfolgeregelung oft unerfahren. Überraschend ist dies nicht: Ein Verkauf des eigenen Lebenswerkes steht einem erfolgreichen Unternehmer meist nur einmal bevor.

Dabei gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Nachfolger nicht einfach, selbst wenn die Unternehmenszahlen stimmen. Unternehmenseigentümer sammeln über viele Jahre wertvolle Erfahrungen und kennen sich in ihrer Branche bestens aus. Diese Erfahrungen sollte ein potentieller Investor optimalerweise mitbringen, neben dem nötigen Kapital, um sich in bestehende Firmen einkaufen zu können.

Die Gründe für den Verkauf des eigenen Unternehmens können dabei sehr unterschiedlich sein. Teilweise rührt die Entscheidung aus strategischer Natur. Häufig jedoch wird eine solche Entscheidung im Hinblick auf den Ruhestand gefällt, wenn eine Nachfolge im eigenen Familienkreis nicht vorhanden ist.

Auf Seiten der Investoren sind die Gründe für eine Beteiligung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau von sehr deutlicher Natur. Vor allem strategische Eigenkapitalgeber zeigen hier Interesse. Eine nicht zu unterschätzende Beachtung sollte dem Zeitpunkt einer Unternehmenstransaktion gewidmet werden. Denn die wirtschaftliche Stimmung schlägt sich unmittelbar auf die Bewertung von Unternehmen nieder. So haben die Transaktionen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau in den letzten zwei Jahren deutlich zugenommen. Korrespondierend hierzu legten auch die EBITDA-Multiplikatoren deutlich zu. Ob sich dies im aktuellen Jahr so fortsetzt, bleibt abzuwarten.

Der Verkaufsprozess und die Einstellung des Unternehmens auf eine neue Geschäftsleitung erfordert eine nicht zu unterschätzende Zeitspanne. Ein solches Vorhaben gestaltet sich sehr komplex und facettenreich. Daher ist es essenziell, frühzeitig das Projekt in Angriff zu nehmen. Nur so kann der langfristige Bestand des eigenen Unternehmens, sowie die bestehenden Arbeitsplätze und der erfolgreiche Mittelstand erhalten bleiben.

Wenn Sie weitere Frage zur Nachfolgeregelung im Maschinbau / Anlagenbau haben, können Sie sich gerne bei unserem Partner Holger Fries melden.

Die aktuellen M&A News Maschinenbau / Anlagenbau können Sie hier herunterladen.

 

 


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