IM GESPRÄCH MIT UNSEREN KUNDEN #10 | KOM4TEC GMBH, GLATTBACH (ASCHAFFENBURG)

Beratung 6. April 2017

Case Study WALTER FRIES KOM4TEC Digitalisierung

Die Leidenschaft der KOM4TEC GmbH sind IT-Projekte. Einer ihrer Schwerpunkte ist die Einführung von Software und Technologien, angefangen bei mittelständischen bis hin zu großen Unternehmen. Die drei Geschäftsführer Marco Breier, Stephan Renninger und Helmut Reinke sind seit vielen Jahren in der IT zu Hause. Constanze Fries und Eva Kleinschmitt haben Herrn Breier und Herrn Renninger in Glattbach besucht und die Geschäftsführer inklusive Unternehmen näher kennengelernt.

Wofür steht KOM4TEC?

»Der Name steht für „Kommunikation für Technologie“. Das heißt, wir begleiten Unternehmen von der klassischen IT-Welt in die Moderne. Denn das klassische Rechenzentrum wird in absehbarer Zeit durch die Cloud-Technologie ersetzt.

Wir begleiten diese Entwicklung im Unternehmen nicht nur technisch, sondern vor allem auch prozessual. Dabei ist es für uns elementar, dass wir alle Mitarbeiter auf diesem Weg mitnehmen. Wir arbeiten bei diesen individuellen Prozessen in vielen kurzen Schritten, halten Rücksprache mit den Mitarbeitern und fragen wie sie die Systeme nutzen, so dass am Ende jeder Einzelne wirklich einen Vorteil ziehen kann.

In größeren Unternehmen bilden wir sogenannte Inkubatorengruppen. An diesen Gruppen nehmen Mitarbeiter teil, die der Veränderung gegenüber positiv eingestellt sind und früher in neue Techniken einbezogen werden möchten. Danach wird das Wissen kreisförmig ausgerollt.

Wir sind zwar auf die Produkte von Microsoft im „Modern Workplace Umfeld“ fokussiert, haben aber auf Grund unserer jahrzehntelangen Erfahrung tiefes Know-how in nahezu allen Bereichen der IT-Welt.«

Was macht das Unternehmen KOM4TEC aus?

»Wir sind zutiefst überzeugt von der Microsoft Produktpalette und nutzen sie selbst zu 100 Prozent. Als junges Unternehmen sind wir sehr unbelastet, haben selbst keine Umstellungsthematik sondern starten mit komplett neuer Struktur. Das macht uns sehr schnell – und das ist wichtig, denn Microsoft updatet alle 4 Wochen seine Produkte und wir müssen und wollen stets die Nase vorn haben.

Doch wir sind nicht nur der Innovation verpflichtet. Unser Unternehmen hat auch tiefe Wurzeln, denn wir haben das Erbe des Gründers Helmut Reinke bewusst übernommen. Da gab es nicht nur ein tiefes Wissen in Bezug auf die Microsoft Produktpalette – Herr Reinke hat unzählige Bücher dazu verfasst – sondern auch eine Philosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit stellt.

Das hat uns schon immer angesprochen und wir möchten das jetzt in der neuen Generation weitertragen: die moderne IT-Welt mit dem alten Wissen zu verbinden. Manche sagen über uns, wir sind ein Start-Up mit Tradition.«

Wer sind Ihre Kunden?

»Unser Kundenstamm beinhaltet kleine Unternehmen mit 20-30 Mitarbeiter, den Mittelstand und auch international tätige Konzerne. Unser Fokus ist klar der Mittelstand.«

Wie viele Mitarbeiter arbeiten bei Ihnen?

»Wir erhöhen dieses Jahr auf 17 Mitarbeiter, mit unseren langjährigen externen Partnern kommen wir auf über 20 Mitarbeiter.«

In diesem Jahr am 19.05. veranstalten Sie wieder den IT-Rezepttag in der Stadthalle Aschaffenburg – auf was können sich die Besucher freuen?

»Die Veranstaltung war im letzten Jahr bereits sehr erfolgreich. Dieses Jahr wollen wir noch einen draufsetzen. Wir haben den Fokus dieses Mal auf das brandaktuelle Thema „Teamwork der Zukunft“ gelegt. Wir leben in einem neuen Zeitalter der Zusammenarbeit: traditionelle Bürokonzepte passen immer weniger in die digitalisierte Arbeitswelt und müssen überdacht werden. Arbeit wird komplexer, Teamwork und Wissensaustausch immer wichtiger. Es braucht kreative und inspirierende Rahmenbedingungen, um der digitalen Transformation zu begegnen und Wissen zu mehren statt nur zu nutzen: selbstbestimmte Gestaltung des Arbeitsalltags bei freier Zeiteinteilung verteilter Teams und Zusammenarbeit über räumliche Grenzen hinweg. WIR statt ICH. Flache Hierarchien und eine Unternehmenskultur auf Augenhöhe. Wie sieht Teamwork der Zukunft konkret aus? Wie unterstützt die IT diese Entwicklung? Genau das werden wir alles live zeigen.

Wir haben auch ganz moderne Extras dabei, wie etwa die Microsoft HoloLens, eine Augmented-Reality-Brille, die 3D-Objekte im realen Raum darstellen kann.

Das ist schon sehr beeindruckend und gibt ein Bild von den Möglichkeiten, die da sind.

Michael Greth kommt auch und bringt das Amazon Echo Alexa mit.

Das ist auf den ersten Blick erst mal nicht so relevant für die Business-Welt, bei genauerem Hinsehen aber, ergeben Sie eine Vielzahl ganz neuen Möglichkeiten und wir zeigen was man daraus machen kann.«

Mehr zu diesem Event erfahren Sie auf hier.

Wo liegen die größten Hemmnisse in den Unternehmen, wenn es um Digitalisierung geht und was sind Ihre Lösungsansätze?

»Die Hemmnisse werden immer weniger. Vor ein paar Jahren musste man noch sehr oft über Sicherheit sprechen. Zwischenzeitlich haben die Unternehmen erkannt, dass sie am Ball bleiben müssen, wenn sie nicht von einem Mitbewerber überholt werden wollen. Auf die Cloud kann man schnell aufspringen und die Investitionsgrößen halten sich relativ gering.

Der Anstoß zur Digitalisierung geht oft von der Geschäftsführungsebene aus. Das größte Hemmnis entsteht dann, wenn die Mitarbeiter nicht ausreichend mitgenommen werden. Man muss den Mitarbeitern Zeit geben, die Tools wirklich zu lernen und sich einzuarbeiten.

Genau hier ist unsere Stärke. Den sog. Rollout methodisch so aufzubauen, dass Betroffene zu Beteiligte werden, ist unser Focus. Neue Trainingskonzepte mit viel Video, Wikis, smarten Trainings, bringen erst den Erfolg. Hier haben wir sehr viel Erfahrung.«

Was treibt Sie als Unternehmen an?

»Das ist schon ein Stück weit Selbstverwirklichung und die Freiheit etwas Eigenes gestalten zu können. Da wir 100-prozentig zu unserem Produkt stehen, macht es uns auch Spaß und es fühlt sich meist nicht wie Arbeit an.«

Was würden Sie jungen Unternehmern mitgeben?

»Dass sie durchhalten müssen und sich Partner suchen, auf die man sich verlassen und die man um Rat fragen kann. Die müssen nicht zwingend Bestandteil des Unternehmens sein, auch nicht aus der Branche kommen, aber als Ansprechpartner mit offenem Ohr zur Seite stehen.

Das Gefühl „am Anfang“ nicht alleine zu sein, gibt einem unheimlichen Kraft. Als Unternehmer wird man wird für das Durchhalten bezahlt, nicht für die Leistung des vergangenen Monats.«

Seit wann arbeiten Sie mit WALTER FRIES zusammen und wie ist der Kontakt entstanden?

»Unser eigentlicher „Gründervater“ kennt WALTER FRIES schon sehr lange und hat immer geschwärmt. Für das „Management Buy-In“ haben wir einen starken Partner gesucht, und das war WALTER FRIES bzw. Mario Rüdel von der Unternehmensberatung. Mit ihm hatten wir sofort einen guten Draht.

Letztendlich wurde der Businessplan erstellt. Mario Rüdel hat uns durch diese sehr herausfordernde Zeit navigiert. Bei der Beratung hat WALTER FRIES eine sehr realistische Brille auf: „Wo stehen wir und wo gehen wir hin?“. Es wurden uns immer mehrere Wege aufgezeigt, mit allen Vor- und Nachteilen, und dann für einen Weg entschieden, der sich auch als richtig erwiesen hat. Gerade als Jungunternehmer fehlt einem ja oft die Erfahrung und da ist es gut, wenn man sich zu 100 Prozent auf jemanden verlassen kann.

Was uns und WALTER FRIES auch ausmacht, ist ein starkes Netzwerk. Wir haben Partner von denen wir wissen, dass wir sie in ein Projekt mit einbeziehen können und dann klappt das. Wenn wir eine Empfehlung von WALTER FRIES bekommen, dann ist die Verbindung sofort da, dann stimmt die Chemie.«

Was sind heute noch die Aufgaben von WALTER FRIES?

»Wir sind in einem permanenten Austausch und werden jetzt auch mit unserer Leistung Partner der Unternehmensberatung. Herr Rüdel ist technisch sehr versiert und wir entwickeln gerade in Co-Kreation die digitale Unternehmenssteuerungslösung. Das heißt unser Know-how schließt an das Know-how von WALTER FRIES an, so dass wir die technische Umsetzung für die Kunden der Unternehmensberatung leisten können, insofern dies gewünscht ist.

Und aus interner Sicht sind wir sind froh, dass wir jemanden haben, der in regelmäßigen Abständen einen Blick auf unsere betriebswirtschaftliche Ist-Situation wirft und uns in strategischen Fragen zur Seite steht.

Ich finde, dieser Austausch soll nie aufhören. Auch wenn es gut läuft, sollte man nicht das Gefühl haben, man bräuchte keinen Berater mehr, denn man sollte sich immer reflektieren.«

Hat sich durch die Beratung von WALTER FRIES etwas im Unternehmen geändert?

»Es ändert sich ja immer etwas in dem Sinne, dass wir immer wieder unseren Kurs anpassen um auf der Erfolgsschiene zu bleiben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das als Jungunternehmer ohne dementsprechende Beratung machen sollte.«

Welche drei Worte fallen Ihnen spontan zu WALTER FRIES ein?

»Kompetenz. Menschlichkeit. Vertrauen.«

Vielen Dank für das Interview.

 

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