NEU! M&A NEWS AUTOMOTIVE MAI 2016

Corporate Finance 3. Mai 2016

Christian Hock | Holger Fries

 

Ohne Frage spielt die Automobilbranche trotz vieler vergangener Krisen, Überkapazitäten, Neuorientierungen oder Konsolidierungen eine wesentliche Rolle in der deutschen Industrie. Branchengiganten im Umfeld von Automotive oder der klassischen Zulieferindustrie, wie zum Beispiel Bosch, Continental oder ZF Friedrichshafen sind ständig gefordert, das Technologie Portfolio zu erweitern, Prozesse zu überdenken und Standortstrukturen zu prüfen. Nur ein stetes Umdenken garantiert in einem Hochlohnland wie Deutschland eine gewisse Überlebenschance.

Mittelständische Automobilzulieferer gelten als sogenanntes Rückgrat der Branche und spielen als verlängerte Werkbank in der automobilen Wertschöpfungskette eine zentrale Rolle. Darüber hinaus gelten solche Unternehmen in der Nische als durchaus attraktives Akquisitionsziel für die „Großen“. Diese befinden sich oft noch in Familienhand, gelten nicht selten als technologische Entwicklungsführer und bündeln somit Synergiepotenziale für anorganisches strategisches Wachstum. Sie stellen somit ideale Zielunternehmen dar, um wichtige Marktanteile zu steigern.

Darüber hinaus befindet sich die Automobilbranche noch immer in einem Strukturwandel. Der Markt wird bestimmt von neuen Antriebstechnologien, revolutionären Kommunikations- und Informationstechnologien, welche immer mehr ihren Weg in das Fahrzeug des 21. Jahrhunderts finden. Mittelfristig ist eine klare Tendenz, ob sich weiterhin fossile Brennstoffe, Hybrid oder Elektrotechnik etablieren, nicht zu erkennen. Es bleibt spannend, wie sich zukünftige Paradigmenwechsel sowie Konzernstrategien zwischen den Herstellern und Zulieferern entwickeln werden. Hieraus entwickeln sich neue Opportunitäten und gleichzeitig neues Potenzial für kommende Transaktionen.

Bezüglich der Thematik Unternehmensverkauf stehen die Vorzeichen immer noch gut, im Allgemeinen spricht die Branche über günstige Bedingungen hinsichtlich einer weiterhin stark anhaltenden Dealaktivität. Das Geschäftsjahr 2015 verzeichnete weltweit Fusionen und Übernahmen im Wert von insgesamt 62,1 Milliarden Dollar, davon vereint Europa knapp die Hälfte aller Transaktionen. Insgesamt entspricht dies einem Zuwachs von über 60% gegenüber dem Vorjahr.

Konjunkturelle Entwicklungen vor allem in den Ländern wie China, Russland oder Indien bestimmen natürlich das Klima, aber Experten gehen von einer stabilen Marktentwicklung bis 2021 aus und sprechen von 20,5 Mio. produzierten Einheiten zusätzlich. Das entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 3,6% und stellt ein enormes Wachstumspotenzial dar.

Die Auflistung der einzelnen Transaktionen in den M&A News Automotive können Sie hier downloaden.

Gerne können Sie die M&A News Automotive an interessierte Geschäftspartner weiterleiten.

 


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