AUS DER REIHE JAHRESTHEMA „IN VERBINDUNG“ | CONSTANZE FRIES

Beratung 7. April 2016

in Verbindung Constanze Fries

 

Jedes Jahr wird ein Thema gemeinsam vom ganzen Team festgelegt, welches uns das Jahr über begleitet und mit dem wir uns aktiv beschäftigen. Dies geschieht in der internen Ausrichtung wie auch in der Kommunikation mit unserem Netzwerk und unseren Kunden, z.B. durch Mailings und Veranstaltungen. Dabei fließen eigene Erfahrungen, Entwicklungen in der Politik und Wirtschaft, sowie Themen aus dem Weltgeschehen ein.

Dieses Jahr haben wir uns für das Thema „In Verbindung“ entschieden. Im Team verbindet uns eine Ausrichtung: Wir stehen für langfristige, nachhaltige Entwicklung. Wir möchten Partnerschaften eingehen, die geprägt sind von Wertschätzung, Vertrauen und großer menschlicher Verbundenheit. Nachfolgend meine Gedanken:

 

Ich gehe davon aus, dass wir nur einen kleinen Ausschnitt der Welt sehen und bin neugierig, immer mehr von dem heraus zu finden, was ich momentan noch nicht sehen kann.
Wenn ich mich auf des Thema „Verbindung“ einlasse, dann möchte ich es nicht dabei belassen festzustellen, dass ich natürlich in Verbindung stehe mit meiner Familie, meinen Freunden, Bekannten, Kollegen.

Mein Verstand weiß, dass ich mit allem hier auf der Erde verbunden bin. Alleine durch die Tatsache, dass wir den selben Planeten bewohnen, entsteht eine Verbindung.

Ich schaue nicht auf den Rest der Erde, sondern ich bin ein Teil davon. Ich bin Zelle des größeren Organismus Erde. Und als diese habe ein natürliches Interesse daran, dass alle Organe dieses Organismus gesund bleiben (sollte ich, doch, wenn ich genauer hinsehe, stelle ich fest, dass meine tatsächliche Empathie und mein Einsatz für das Gesundbleiben der Welt Grenzen hat). Gleichzeitig bin ich selbst ein Gefüge aus Organen und Zellen, die in ihrer Funktion voneinander abhängig sind und in enger Verbindung stehen. Was sich im Großen in der Welt abspielt, befindet sich in ähnlicher Form auch in mir (und auch hier merke ich, dass ich bei genauerem Hinsehen ziemlich wenig in Verbindung mit dem bin, was sich in meinem physischen oder auch emotionalen Körper wirklich abspielt – außer wenn Notstand ist).

In der Wissenschaft hat man jahrzehntelang immer ausgeklügeltere Methoden gefunden, jedes Tier, jede Pflanze in immer kleinere Bestandteile zu zerlegen und zu definieren. Erst jetzt beginnt man zu verstehen, dass all diese Erkenntnisse unbrauchbar sind, wenn man verstehen will, was ein Lebewesen lebendig macht und am Leben erhält. Um dies heraus zu finden, muss man die Aufmerksamkeit auf die wechselseitig ablaufenden Wirkungsgefüge lenken. Maßgeblich für das Überleben einer Gattung ist nicht so sehr die körperliche Überlegenheit, sondern vielmehr die Kompetenz, auch bei sich verändernden Lebensumständen in Beziehung zum Umfeld zu bleiben.

In unserer Medizin, in unserer Wirtschaftswelt, in der Schulbildung, in ganz vielen Bereichen haben wir immer noch einen sehr isolierten Blick auf die Dinge. Wir betrachten das Einzelne, ohne uns über dessen eingebunden sein in ein System bewusst zu sein. Wir behandeln einzelne Organe ohne deren Wechselwirkung mit dem Gesamtorganismus zu betrachten. Wir halten es für legitim, dass Unternehmen erfolgreich sein können, obwohl sie große Schäden an Mensch und Umwelt anrichten, unsere Kinder bekommen ein hohes Fachwissen vermittelt und sind trotzdem nicht auf das Leben vorbereitet.

Was wir jetzt brauchen, was unser Überleben sichert, ist eine hohe Beziehungskompetenz. Die Fähigkeit, Verbindungen herzustellen, zu halten, zu pflegen, zu vertiefen, zu verstehen. In kleinen, persönlichen wie auch in großen Zusammenhängen.

Denn wann immer wir uns trennen von dem was ist, uns innerlich wegdrehen, unseren Radius eng werden lassen, riskieren wir das Gleichgewicht, die Gesundheit.

Dies schließt die Verbindung zu unserem eigenen inneren Erleben, unseren Gefühlen, Bedürfnissen, aber auch unsere Empathie und unsere Mitverantwortung für andere Menschen sowie für die Erde als Ganzes ein.

Wenn Sie sich intensiver mit diesem Thema befassen möchten, lade ich Sie herzlich zur Forschungsreihe zum Thema „In Verbindung – Schlüssel für persönlichen und gesellschaftlichen Wandel“ ein. Mehr Informationen über die Veranstaltungsreihe finden Sie hier oder schreiben Sie mich direkt an c.fries@walterfries.de.

Constanze Fries

 

 


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