IM GESPRÄCH MIT UNSEREN KUNDEN #06 | TEAMLOG GMBH SPEDITION UND LOGISTIK, ASCHAFFFENBURG

Beratung 15. Dezember 2015

Teamlog GmbH Spedition und Logistik

Die Teamlog GmbH Spedition und Logistik übernimmt das Consulting und Management von Logistikprojekten. Mit knapp 300 Mitarbeitern bietet sie ihren Kunden maßgeschneiderte 360° Logistik an. Die dynamische Entwicklung des Unternehmens wurde 2007 und 2015 mit der Auszeichnung „Bayerns Best 50“ prämiert.

Eva Kleinschmitt und Constanze Fries interviewten Ines Oberding und Jürgen Huth am Firmensitz im Hafen von Aschaffenburg.

 

Wie ist die Idee zum Unternehmen entstanden?

Ines Oberding: »Das Unternehmen wurde 2000 gegründet. Mein Vater war schon Jahre zuvor sowohl selbständig als auch in leitender Position als Speditionskaufmann tätig. 2000 hat er dann entschieden per Management-Buy-Out zusammen mit meiner Mutter und zwei weiteren Arbeitskollegen die Teamlog GmbH zu gründen. Schon zu Beginn stand ganz klar die Idee, das Lagergeschäft mit Logistiktätigkeiten zu verbinden.«

Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale? Infrastruktur vor Ort?

Jürgen Huth:» Die reinen Speditions- und Logistikthemen sind ja Klassiker. Wir unterscheiden uns davon, dass wir sogenannte Added-Value-Services anbieten, die über das klassische Lagern und Transportieren von Gütern hinausgehen. Wir entwickeln mit dem Kunden zusammen die Prozesse und können diese auch im System des Kunden direkt und auf schnellem Wege durch unsere eigene IT-Firma anpassen. Eigenentwickelte Software bietet unseren Kunden eine sequenzgenaue Anlieferung ihrer Produktionsteile bis an die Produktionsstätte. Geschulte Mitarbeiter, die mit modernster Technik ausgerüstet sind, ermöglichen unseren Kunden Kostenersparnis und mehr Produktionsfläche, da der gesamte Wareneingang bei Teamlog abgewickelt wird. Wir verfügen aber nicht nur für die Maschinenbauindustrie sondern auch für Medizinprodukte und Handelsware insgesamt über 75.000 qm Lager-und Logistikfläche mit gehobenem Standard. Wir bieten auch im Luftsicherheitsbereich Lagerfläche für den Export in alle Erdteile.«

Wer zählt zu Ihren Kunden?

»Zu unseren Kunden zählen die Maschinenbauindustrie, Medizinunternehmen und Handelsunternehmen, allesamt aus dem Rhein-Main-Gebiet.«

Ist es für Sie eine Herausforderung gute Fachkräfte bzw. Auszubildende zu finden?

Ines Oberding: »Der Arbeitsmarkt ist sehr umworben. Wir sind proaktiv tätig und auf Berufsmessen unterwegs, arbeiten mit dem BIZ zusammen und sind eng verknüpft mit Hochschulen. Intern legen wir seit Jahren viel Wert auf die Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Das hat sich sehr bewährt.«

Jürgen Huth: »Wir machen sehr viel für unsere Mitarbeiter, neben monetären Themen, bieten wir: Eine eigene Kantine, Jobrad und Massagen an, organisieren gemeinsame Ausflüge, Firmenfeiern, sind beim Drachenbootrennen dabei, beim Firmenfußballcup u.s.w.
Das spricht sich herum und so hatten wir dieses Jahr einen enormen Zulauf – gerade im kaufmännischen Bereich. Und wir haben praktisch keine Fluktuation.«

Werden die Auszubildenden denn auch übernommen?

Ines Oberding: »Die Auszubildenden wurden bisher von uns alle übernommen – wenn sie das wollten. Durch das stete Wachstum war das glücklicherweise möglich.

Spielen ökologische und nachhaltige Aspekte in Ihrem Unternehmen eine Rolle?

Ines Oberding: »Ja natürlich. Wir sind Ökoprofit zertifiziert, benutzen eine Hackschnitzelheizung zur Beheizung des Hauptgebäudes und der eigenen Logistikhalle, haben auf LED-Beleuchtung umgestellt und schulen unsere Mitarbeiter darin, dass sie mit den Ressourcen sinnvoll umgehen.«

Was treibt Sie als Unternehmer an?

Jürgen Huth: »Ich hatte bei der Familie Oberding meine Ausbildung absolviert und im Anschluss daran einige Jahre dort gearbeitet. Danach war ich in größeren Konzernen, auch in geschäftsführender Position, tätig. Der Kontakt zur Familie Oberding ist jedoch nie abgebrochen. Als hier die Nachfolge Anstand und ich die Möglichkeit hatte, mit einer Beteiligung einzusteigen, kam ich wieder in meine Heimat zurück. Hier im Familienunternehmen habe ich direkte und sehr schnelle Entscheidungswege. Ich bin viel näher an den Menschen und das ist aus meiner Sicht der Vorteil.«

Ines Oberding: »Ich würde mich selbst gar nicht als typische Unternehmerin bezeichnen, weil ich nicht sehr risikoaffin bin. Aber ich bin mit dem Unternehmen aufgewachsen. Hier arbeiten viele Menschen, die ich seit meiner Kindheit kenne, denen ich mich sehr verbunden fühle und deshalb hat das Unternehmen für mich einen ganz besonderen Stellenwert. Ich war zunächst beruflich in München in einem Konzern, aber ich fühle mich hier wesentlich wohler. Mein Interesse ist, das Unternehmen am Leben zu halten, es weiter zu entwickeln und natürlich den Mitarbeitern gegenüber verantwortlich zu handeln.«

Was würden Sie Gründern und jungen Unternehmern mitgeben wollen?

Jürgen Huth: »Man braucht Nachhaltigkeit, Durchhaltevermögen und die richtigen Partner und Mitarbeiter an seiner Seite, aber es lohnt sich.«

Ines Oberding: »Man muss risikobereit sein, weil man auch privat große Verpflichtungen eingeht und haftet. Aber dann lohnt es sich auch und man hat natürlich viele schöne Momente, gerade wenn man das Unternehmen so wachsen sieht wie wir hier.«

Seit wann arbeiten Sie mit WALTER FRIES zusammen? Wie ist der Kontakt entstanden?

Ines Oberding: »Wir arbeiten seit 2008 zusammen. Der Kontakt entstand durch meine Schwester, die bei WALTER FRIES während ihrer Schulzeit ein Praktikum absolviert hat.«

Was waren und sind heute noch die Aufgaben von WALTER FRIES in Ihrem Unternehmen?

Ines Oberding: »Wir schicken jeden Monat die Zahlen an WALTER FRIES. Dort werden sie aufbereitet und verifiziert. Wenn irgendwelche Veränderungen auffallen, die Anlass zur Sorge geben könnten, besprechen wir das. Wir planen zusammen, haben ein Risikomanagement und wenn Finanzierungsprojekte anstehen, dann ist auf jeden Fall auch WALTER FRIES mit eingebunden. Das wird auch von den Banken sehr gerne gesehen, das muss man sagen. Wir merken, dass WALTER FRIES auch bei den Banken ein sehr hohes Standing hat.«

3.3 Hat sich durch die Beratung von WALTER FRIES im Unternehmen etwas geändert?

Jürgen Huth: »Es ist immer gut, wenn ein Neutraler über die Zahlen schaut. Das gibt eine gewisse Sicherheit. Ich hatte schon Kontakt zu vielen Consultants, aber WALTER FRIES hebt sich schon extrem von ihnen ab. Hier wird nicht primär versucht, eigene Produkte zu platzieren, sondern es wird geschaut, was das Unternehmen des Kunden wirklich benötigt. Das entspricht viel mehr unserer Philosophie. Es ist die Beratung, die Nachhaltigkeit. Man merkt, dass das was man sagt, auch aufgenommen wird, was wiederum nicht selbstverständlich ist.
Die Berater sind nicht aufdringlich, sehr kompetent und schauen über den Tellerrand hinaus. Sie kennen mittlerweile das Unternehmen und auch uns, sie wissen was zu uns passt.«

3.4 Was finden Sie besonders an der Beratung von WALTER FRIES?

Jürgen Huth: »Was mir positiv auffällt ist, dass Herr Rüdel immer proaktiv Informationen weitergibt. Wenn er irgendwo ist und etwas, für uns Relevantes, erfährt schickt er es uns direkt zu.«

Ines Oberding: »Wenn bei uns im Unternehmen schnelle Entscheidungen anstehen und wir sofortige  Unterstützung von der WALTER FRIES Unternehmensberatung benötigen, dann ist gerade Herr Fries eine besonnene Person, die viel Ruhe, Struktur und Sachverstand in die anstehenden Gesprächen bringt.«

Vielen Dank für das sehr interessante Gespräch.

 

 

 


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