GUTE NACHFOLGER – ENGPASS IM MITTELSTAND

Corporate Finance 27. November 2014

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So lautet das Ergebnis des diesjährigen DIHK-Reports zur Unternehmensnachfolge. In dieser Studie werden jährlich die Zahlen und Einschätzungen der IHK-Organisation zum Generationswechsel in deutschen Unternehmen dargestellt. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

1. Erstmals übersteigt die Zahl der Alt-Inhaber die Zahl der potentiellen Betriebsübernehmer

Im Jahr 2013 kamen auf 5.555 Senior-Unternehmen, welche einen Nachfolger suchen, 4.703 potentielle Kandidaten. Die Anzahl der Senior-Unternehmen ist somit um 4 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen, wobei bemerkenswerter Weise die Anzahl der potentiellen Nachfolger bzw. Existenzgründer um 15 % gefallen ist.

2. Die Industriebranche ist am meisten davon betroffen

Rein rechnerisch kommen fünf Alt-Inhaber auf einen möglichen Nachfolger. Gerade der hohe Kapitalbedarf und etwaige Investitionen für Modernisierungen erschweren die Suche nach potentiellen Nachfolgern.

3. Oftmals kein „Notfallkoffer“ im Unternehmen vorhanden – Dringender Handlungsbedarf

Fast drei Viertel der Senior-Unternehmer haben nicht die wichtigsten Unterlagen für eine reibungslose Fortführung griffbereit. Diese Zahl ist seit vier Jahren nie unter 70 % gefallen. Anscheinend ist die psychologische Barriere, sich mit Unfall, Tod oder Krankheit auseinanderzusetzen, stark verfestigt.

URSACHEN FÜR DEN NACHFOLGERMANGEL

1. Demografischer Wandel

Immer mehr Unternehmer erreichen das Ruhestandsalter und finden keinen Nachfolger in der eigenen Familie. Eine externe Lösung ist ebenfalls schwer zu finden, da viele qualifizierte Personen, gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und wirtschaftlicher Unsicherheiten eine gut dotierte abhängige Beschäftigung der Selbständigkeit vorziehen.

2. Probleme bei der Übernahmefinanzierung

Die Schwierigkeit eine Finanzierung für eine Übernahme sowie etwaige notwendige Modernisierungsinvestitionen zu erhalten, ist trotz derzeit günstigem Zins- und Finanzierungsumfeld weitestgehend gleich geblieben.

LÖSUNG

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Die WALTER FRIES Corporate Finance aus Aschaffenburg ist seit über 30 Jahren am Markt vertreten. Wir beraten mittelständische Unternehmer bei der Suche nach einer Unternehmensnachfolge. Insbesondere die Interessen und Wünsche des Verkäufers, wie sein Unternehmen weitergeführt werden soll, bilden für uns das Fundament unserer Beratung. Wir arbeiten branchenübergreifend, zu unseren Mandanten gehören produzierende Unternehmen genauso wie High-Tech Unternehmen. Darüber hinaus sind wir ebenfalls auf der Käuferseite tätig und vermitteln erfolgreich Transaktionsfinanzierungen.

Wir können Ihnen als mittelständisch geprägtes M&A Beratungshaus wichtige Ratschläge mit auf den Weg geben: Kümmern Sie sich rechtzeitig um Ihre Nachfolge, damit das Fortbestehen Ihres Unternehmens gesichert wird und ein volkswirtschaftlicher Mehrwert in seiner Gesamtheit entsteht.

Wenn Ihr Unternehmen eine Nachfolgelösung benötigt, Sie darüber nachdenken Ihr Unternehmen zu veräußern oder auch durch eine engere Zusammenarbeit mit strategischen Investoren und Finanzinvestoren ein Wachstum erzielen möchten, dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Das Team der WALTER FRIES Corporate Finance steht Ihnen gerne für ein unverbindliches Gespräch zur Verfügung.

Die DIHK-Studie können Sie hier abrufen.

 

 


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